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Wanna Waki - Mein Leben bei den Lakota |
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Wanna Waki - Mein Leben bei den Lakota
Isabel Stadnick
Mit einem Vorwort von Federica de Cesco
216 Seiten und 32 Seiten Fotos von Pascal Mora
gebunden mit Schutzumschlag
Format 13,5 x 21,2 cm
SFr. 39.90 / € 24.90
ISBN: 978-3-03763-007-5
Hier bestellen - Versand in der Schweiz und Deutschland erfolgt portofrei
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Im ruhigen Stil eines Tagebuches gewährt Isabel Stadnick – authentisch
und facettenreich – Einblick in die heutige, aber auch die einstige
Kultur der Lakota-Indianer und erzählt ganz nebenbei eine wunderbare
und sehr leise Liebesgeschichte.
Als Isabel Hartmann im Sommer 1989 nach Süd-Dakota reist, ahnt sie
nicht, dass sie im dortigen Pine-Ridge-Indianerreservat das Land ihrer
Träume und ihre große Liebe finden wird: Bob Stadnick, einen Lakota.
Die 32-Jährige entschließt sich, für immer zu bleiben, und heiratet
ihn. Schnell schlägt sie Wurzeln. Sie ist glücklich, wird akzeptiert
und taucht in eine Welt ein, die schöner und gegensätzlicher nicht sein
könnte. Auf der einen Seite das reiche kulturelle Lakota-Erbe, die
malerische Weite der Prärie, der immerwährende Duft von Salbei, auf der
anderen die Hoffnungslosigkeit und Not eines vertriebenen Volkes, das
um die eigene Identität ringt und nach Jahren der Unterdrückung wieder
aufzustehen versucht.
Isabel Stadnick kämpft auf ihre Art gegen die Chancenlosigkeit der
Indianer an: Zusammen mit Lakota-Eltern eröffnet sie den ersten
Waldorfkindergarten in der Geschichte der amerikanischen Urbevölkerung.
Acht Jahre später nimmt ihr Schicksal eine tragische Wende. Bob stirbt.
In ihrer Verzweiflung bricht sie ihre Zelte ab und reist mit den drei
gemeinsamen Kindern in die Schweiz zurück. Aber das Heimweh lässt ihr
und den Kindern keine Ruhe: »Wir gehen zurück«, verspricht sie eines
Tages. Im Sommer 2008 macht sie dieses Versprechen wahr. Als sie ins
Flugzeug steigt, denkt sie: »Wanna waki!« – In der Sprache der Lakota
bedeuten diese Worte: »Jetzt kehre ich heim.« Wieder in Süd-Dakota,
macht sie sich daran, eine Vision umzusetzen; bald soll der
Kindergarten um eine Schule erweitert werden.
Die Autorin:
Isabel Stadnick-Hartmann wird 1957 als Kind von Auslandschweizern in Rio de Janeiro geboren. Sie ist zwei Jahre alt, als ihre Eltern in die Schweiz zurückkehren. Zuerst lebt die Familie in Luzern, danach in Basel, wo Isabel die Schauspielschule besucht und ein Engagement am Theater Basel erhält. 1989 reist sie ins Pine-Ridge-Indianerreservat, verliebt sich, heiratet, wird Mutter dreier Kinder und kehrt – nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes – in die Schweiz zurück. An der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW studiert sie Fundraising-Management. Eine Ausbildung, die ihr nach ihrer Rückkehr ins Indianerreservat beim professionellen Vorantreiben der Lakota-Waldorfschule große Dienste leistet. www.lakotastiftung.ch
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